Verzierungen

Um aus einem Produkt unserer Kollektion ein wirklich persönliches Geschenk machen zu können, bieten wir verschiedene Formen der Verzierung an.

 

Prägen

Für eine Prägung werden Bleibuchstaben oder Klischees erhitzt und mit einer Farbfolie auf den Deckel gepresst. Wird ohne Folie geprägt, nennt man das eine Blindprägung.

Bleibuchstaben (Alphabet, Sonderzeichen, kleine Zierelemente) und Klischees (Bilder, Zeichen, etc.) bestehen aus einem Block aus Blei, bzw. Magnesium, auf dem ein erhabenes, spiegelverkehrtes Motiv liegt.

Die Bleibuchstaben müssen einzeln aus dem Setzkasten entnommen und können dann als ganzes Wort oder in ganzen Sätzen in die Prägemaschine eingespannt werden.

Dadurch können wir Namen, Daten, Titel, Widmungen und vieles mehr auf einen Deckel prägen.

 

Bilder zu prägen gestaltet sich im Vorlauf etwas schwieriger. Die Prägemaschine ist kein digitales Gerät. Wir können keine Bilddateien prägen.

Um ein Bild prägen zu können, müssen wir ein Klischee in Auftrag geben. Damit ein Klischee nachher gut aussieht, muss das gewünschte Bild wie ein Relief gestaltet sein, also wie ein Holzschnitt. Schattierungen, verschiedene Farben, etc. sind nicht möglich.

 

Oft werden wir gebeten mit "Arial" zu prägen. Der Handsatz mit Bleilettern ist ein sehr altes Handwerk. Die Schriften, die wir haben, entsprechen deshalb keiner digitalen "Computerschriftart". Genauso ist die Breite der Buchstaben nicht veränderbar. Unsere Prägemaschine fasst maximal 9,5 cm. Je nach Schriftgröße passt dort nur eine bestimme Anzahl an Bleibuchstaben hinein. Das kann dazu führen, dass manche Zeilen nicht originalgetreu geprägt werden können.

Wir haben mehrere verschiedene Schriftarten und können Ihnen viele Möglichkeiten anbieten.

 

Titelblatteinlage

Sollten Sie ein Bild oder Ähnliches haben, das in den Deckel eingearbeitet werden soll, bieten wir Ihnen eine Titelblatteinlage an.

Dabei wird, bevor wir den Deckel mit Gewebe oder Papier überziehen, eine Art Passepartout aufgeklebt.

 

Unterlegung

Bevor man den Deckel mit Gewebe oder Papier bezieht, wird ein Motiv aus dünner Pappe aufgeklebt. Dadurch bekommen diese fast einen 3D-Effekt.

Eine Lage ist das Maximum einer Unterlegung, da sich der Bezugsstoff nicht weit genug ausdehnen kann, um die Unterlegung zur Geltung bringen zu können. Mit dieser Technik kann man nahezu jedes Motiv plastisch darstellen.